Eine geteilte IP-Adresse (Shared IP) ist eine IP, die von mehreren Absendern gleichzeitig genutzt wird, um E-Mails über denselben Provider zu versenden. Dies ermöglicht kleineren Unternehmen den Versand ohne die Kosten für eine dedizierte IP. Der Nachteil ist, dass alle Absender auf dieser IP kollektiv deren Reputation beeinflussen.
Die IP-Konfiguration bestimmt maßgeblich, ob Mails im Posteingang oder im Spam landen. Für Firmen mit geringem Volumen ist eine Shared IP oft der einzige Weg zu guter Zustellbarkeit, da eine dedizierte IP erst mühsam über Wochen "aufgewärmt" werden muss. Geteilte IPs bei guten Providern haben bereits eine positive Historie, von der neue Nutzer sofort profitieren. Das Verständnis dieser Dynamik hilft bei der Wahl des richtigen ESPs und bei der Entscheidung, wann der Wechsel zu einer dedizierten IP sinnvoll ist.
Bei einem ESP mit Shared-IP-Setup werden Ihre Mails über IP-Adressen geleitet, die viele Kunden bedienen. Der ESP verwaltet einen Pool von Adressen und verteilt den Traffic, um die Last zu balancieren. Jede Mail trägt die IP im Header, die von Providern wie Gmail zur Bewertung der Vertrauenswürdigkeit genutzt wird. Mailbox-Provider tracken das Verhalten jeder IP über die Zeit (Spam-Beschwerden, Bounces, Engagement). Bei einer geteilten IP ergibt sich die Reputation aus dem Durchschnitt aller Nutzer. Seriöse ESPs überwachen ihre Pools aktiv und entfernen "schwarze Schafe", um die ehrlichen Absender zu schützen.
Wenn Ihre Zustellrate plötzlich einbricht, obwohl Sie alles richtig machen, könnte ein anderer Nutzer auf Ihrer IP die Reputation geschädigt haben.
Sobald Sie regelmäßig über 100.000 Mails pro Monat senden und die volle Kontrolle über Ihren Ruf benötigen.
Gute ESPs rotieren betroffene IPs sofort aus dem Pool und klären das Problem mit den Blacklist-Betreibern.
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