S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein weit verbreiteter Standard für die Verschlüsselung und digitale Signatur von E-Mail-Nachrichten. Er nutzt die Public-Key-Kryptografie, um sicherzustellen, dass nur die beabsichtigten Empfänger Mails lesen können und dass die Identität des Absenders verifiziert ist.
S/MIME schließt kritische Sicherheitslücken. Standard-E-Mails reisen im Klartext über Netzwerke und können abgefangen oder manipuliert werden. Die Verschlüsselung schützt Geschäftsgeheimnisse und Finanzdaten vor fremden Blicken. Die digitale Signatur bekämpft zudem Spoofing und Phishing. Empfänger können sicher sein, dass eine Mail wirklich von der angegebenen Person stammt. In vielen Branchen (Medizin, Finanzen) ist S/MIME zudem ein wichtiger Baustein für die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie der DSGVO oder HIPAA.
S/MIME nutzt asymmetrische Kryptografie mit einem mathematisch verknüpften Schlüsselpaar: einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Beim Verschlüsseln nutzt der Absender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Nur der private Schlüssel des Empfängers kann die Nachricht wieder lesbar machen. Für digitale Signaturen funktioniert es umgekehrt: Der Absender signiert mit seinem privaten Schlüssel. Der Empfänger prüft dies mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders. Dies bestätigt die Identität und stellt sicher, dass die Mail nicht verändert wurde. Die dafür nötigen Zertifikate werden von vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen (CAs) ausgegeben.
S/MIME nutzt eine hierarchische Struktur mit zentralen CAs (ideal für Firmen). PGP nutzt ein dezentrales "Web of Trust".
Bei Anbietern wie DigiCert, Sectigo oder GlobalSign. Oft stellen Firmen diese auch intern über eigene CAs bereit.
Nur eingeschränkt. Gmail unterstützt es für Enterprise-Konten. Meist ist ein Desktop-Client wie Outlook nötig.
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