SSL (Secure Sockets Layer) ist ein kryptografisches Protokoll, das die Verbindung zwischen E-Mail-Clients und Servern verschlüsselt. Es stellt sicher, dass Daten privat bleiben und nicht abgefangen werden können. Obwohl es heute weitgehend durch TLS (Transport Layer Security) ersetzt wurde, wird der Begriff SSL weiterhin oft zur Beschreibung sicherer E-Mail-Verbindungen verwendet.
Ohne Verschlüsselung reisen E-Mails im Klartext über das Internet und können leicht mitgelesen werden – besonders kritisch bei Passwörtern oder Finanzdaten. SSL bietet zudem Authentifizierung: Sie wissen, dass Sie wirklich mit Ihrem Provider verbunden sind und nicht mit einem gefälschten Server. Zudem beeinflusst SSL die Zustellbarkeit. Große Provider wie Google oder Microsoft bevorzugen verschlüsselte Verbindungen. Mails, die unverschlüsselt übertragen werden, landen eher im Spam oder werden mit Warnhinweisen versehen.
SSL baut eine sichere Verbindung über den sogenannten SSL-Handshake auf. Wenn sich ein Client mit dem Server verbindet, präsentiert der Server sein SSL-Zertifikat. Der Client verifiziert dieses gegen vertrauenswürdige Stellen. Nach der Verifizierung handeln beide Seiten einen Verschlüsselungsalgorithmus und Schlüssel aus. Die gesamte folgende Kommunikation ist verschlüsselt und für Dritte unlesbar. Im E-Mail-Bereich geschieht dies entweder implizit (auf festen Ports wie 465 für SMTP) oder explizit via STARTTLS auf Standard-Ports.
TLS ist der modernere und sicherere Nachfolger von SSL. Wenn heute von SSL gesprochen wird, ist meist TLS gemeint.
Nein, es verschlüsselt nur den Transportweg zum Server. Auf dem Server selbst liegt die Mail oft unverschlüsselt. Dafür sind PGP oder S/MIME nötig.
Im Browser an dem Schloss-Symbol und "https". Im E-Mail-Programm an Port-Einstellungen wie 993 (IMAP) oder 465 (SMTP).
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