E-Mail-Throttling ist die Praxis, die Rate zu begrenzen, mit der E-Mails versendet werden, um die Zustellgeschwindigkeit zu steuern und ein Ăberlasten der EmpfĂ€ngerserver zu verhindern. Es wird sowohl von Absendern zum Schutz ihres Rufs als auch von ISPs zur Spam-Abwehr eingesetzt.
Es beeinflusst direkt Ihre FĂ€higkeit, den Posteingang zu erreichen. Wer zu viele Mails zu schnell sendet, wirkt auf ISPs wie ein Spammer. Die Folge sind temporĂ€re Blocks oder gar dauerhafte Blacklistings. GeschĂ€ftlich fĂŒhrt schlechtes Throttling-Management zu verzögerten Kampagnen. Eine Werbe-Mail, die erst drei Tage nach Ende des Sales ankommt, ist wertlos. Zudem schĂŒtzt Throttling Ihre Reputation: Ein konstanter Sende-Fluss baut das nötige Vertrauen bei Providern auf, um langfristig sicher zugestellt zu werden.
Throttling findet auf beiden Seiten statt. Absenderseitig konfigurieren Sie Ihr System so, dass Mails in kontrolliertem Tempo gesendet werden (z. B. 100 Mails pro Minute statt 10.000 auf einmal). Auf der ISP-Seite greift die Drosselung, wenn deren Systeme ein ungewöhnlich hohes Volumen von einer IP erkennen. Der empfangende Server weist Mails dann temporĂ€r mit Codes wie 421 oder 450 ab, was dem Sender signalisiert: âWarte kurz und versuch es spĂ€ter noch malâ. Das sind keine endgĂŒltigen Ablehnungen, sondern temporĂ€re Haltestopps.
Rate-Limiting ist oft die harte Regel des EmpfÀngers. Throttling ist die Strategie des Absenders, um innerhalb dieser Regeln zu bleiben.
An SMTP-Fehlercodes im 4xx-Bereich (âtoo many connectionsâ oder ârate limit exceededâ) in Ihren Logs.
Das hĂ€ngt von Ihrer Reputation ab. Neue IPs sollten mit 50â100 Mails pro Stunde starten; etablierte können oft tausende senden.
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