E-Mail-Harvesting ist der Prozess des Sammelns großer Mengen von E-Mail-Adressen aus verschiedenen Online- und Offline-Quellen zu Marketing- oder Akquisezwecken. Harvester verwenden automatisierte Tools wie Webcrawler, Bots oder E-Mail-Parser, um Websites, Social-Media-Profile, Foren und Dokumente nach E-Mail-Adressen zu durchsuchen. Diese gesammelten Adressen werden in der Regel in Listen für Kaltakquise-Kampagnen zusammengestellt, wobei die Praxis erhebliche rechtliche und ethische Bedenken aufwirft, wenn sie ohne Zustimmung erfolgt.
Das Verständnis von E-Mail-Harvesting ist sowohl für Marketer als auch für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Für Marketer hilft das Wissen über die Funktionsweise bei der Bewertung der Qualität und Rechtmäßigkeit gekaufter E-Mail-Listen. Für Unternehmen hilft das Verständnis dieser Techniken dabei, Firmen-E-Mail-Adressen vor dem Scraping und Spam zu schützen. Geerntete Listen haben typischerweise hohe Bounce-Raten und Treffer in Spam-Fallen, was eine E-Mail-Verifizierung vor jedem Outreach unerlässlich macht.
E-Mail-Harvesting umfasst typischerweise automatisierte Software, die Websites crawlt, HTML-Code parst und Musterabgleiche verwendet, um E-Mail-Adressformate (text@domain.com) zu identifizieren. Harvester scannen öffentliche Quellen wie Branchenverzeichnisse, Social-Media-Profile, Forenbeiträge und veröffentlichte Dokumente. Fortgeschrittenere Tools können E-Mails sogar aus JavaScript-gerenderten Seiten, PDFs und sogar Bildern mittels OCR-Technologie extrahieren.
E-Mail-Harvesting befindet sich in einer rechtlichen Grauzone. Während das Sammeln öffentlich zugänglicher E-Mail-Adressen im Allgemeinen nicht illegal ist, kann das Versenden unverlangter E-Mails gegen Gesetze wie die DSGVO (EU) verstoßen. Diese verlangen eine Zustimmung oder ein berechtigtes Interesse.
Geerntete Listen enthalten oft veraltete Adressen, Spam-Fallen, Tippfehler und ungültige Formate. E-Mail-Adressen ändern sich häufig durch Jobwechsel. Ohne Verifizierung können die Bounce-Raten 20-30 % übersteigen.
Nutzen Sie Kontaktformulare statt E-Mail-Adressen direkt zu veröffentlichen. Wenn Sie eine E-Mail anzeigen müssen, verwenden Sie Obfuskationstechniken (z.B. Ersetzen von @ durch [at]).
Der Kauf geernteter Listen wird generell nicht empfohlen. Diese Listen haben eine schlechte Zustellbarkeit, hohe Spam-Beschwerderaten und können Ihre Absenderreputation dauerhaft schädigen.
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