Ein Mail User Agent (MUA) ist eine Softwareanwendung, die es Benutzern ermöglicht, E-Mail-Nachrichten zu lesen, zu verfassen, zu senden und zu verwalten. Auch bekannt als E-Mail-Client, verbindet sich ein MUA mit Mailservern, um eingehende Nachrichten abzurufen und ausgehende Mails zu versenden. Bekannte Beispiele sind Microsoft Outlook, Apple Mail und das Gmail-Webinterface.
Die Wahl des MUA beeinflusst, wie Empfänger Ihre E-Mails sehen. Verschiedene Clients rendern HTML und CSS unterschiedlich. Für Marketer ist die Kompatibilitätsprüfung daher essenziell: Eine E-Mail, die in Gmail perfekt aussieht, kann in Outlook fehlerhaft dargestellt werden. Zudem sind MUAs die erste Verteidigungslinie gegen Phishing und Malware. Unternehmen konfigurieren MUAs oft spezifisch, um Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen und die Compliance mit Vorschriften wie der DSGVO zu gewährleisten.
Ein Mail User Agent fungiert als Schnittstelle zwischen dem Benutzer und der E-Mail-Infrastruktur. Beim Senden formatiert der MUA die Nachricht nach Standards (RFC 5322) und überträgt sie via SMTP an einen Mail Transfer Agent (MTA). Zum Empfangen nutzt der MUA Protokolle wie IMAP oder POP3. Moderne MUAs unterstützen zudem Funktionen wie Threading, Spam-Filterung, Kontaktverwaltung und Kalenderintegration. Der MUA übernimmt das Rendern der Nachrichten, die Verarbeitung von Anhängen sowie Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung und digitale Signaturen.
Der MUA ist der Client des Benutzers (z.B. Outlook). Der MTA ist der Server, der die Mail weiterleitet.
Ja, das Webinterface von Gmail fungiert als Mail User Agent, da es dem Nutzer die Interaktion mit seinen Mails ermöglicht.
IMAP wird empfohlen, da es Mails über mehrere Geräte hinweg synchronisiert. POP3 lädt Mails meist nur auf ein Gerät herunter.
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