Eine PST-Datei (Personal Storage Table) ist ein proprietäres Dateiformat von Microsoft Outlook, das E-Mails, Kalenderereignisse, Kontakte und Aufgaben lokal auf dem Computer des Nutzers speichert. PST-Dateien ermöglichen das Archivieren, Sichern und Übertragen von E-Mail-Daten zwischen Geräten und sind essenziell für die Migration von Kontaktlisten.
Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Portabilität von Daten. Organisationen nutzen sie für Compliance-Archive oder Backups. Für Marketer sind PST-Dateien oft die Quelle alter Kontaktlisten aus jahrelanger Korrespondenz. Die Fähigkeit, PST-Dateien zu exportieren, gibt Nutzern Kontrolle über ihre Daten unabhängig vom Provider. Bei Plattformwechseln oder Firmenübernahmen ist dieses Format oft der einzige Weg, Historien zu sichern. Da diese Dateien oft alte Adressen enthalten, ist eine Verifizierung vor der Nutzung in Kampagnen zwingend erforderlich, um Bounces zu vermeiden.
PST-Dateien fungieren als lokale Datenbank-Container außerhalb des Mailservers. Wenn Outlook so konfiguriert ist, erstellt es eine Ordnerstruktur, die Ihr Postfach spiegelt. Die Datei wächst dynamisch und kann viele Gigabyte groß werden. Der Zugriff erfolgt direkt über den lokalen Speicher, weshalb die Geschwindigkeit von der Festplattenleistung abhängt. Wenn Sie Mails in eine PST archivieren, werden sie vom Server gelöscht und lokal gespeichert, was Speicherplatz auf dem Server freigibt. Viele E-Mail-Verifizierungsdienste erlauben den Import von PST-Dateien, um darin enthaltene Adressen zu validieren.
PST speichert Daten lokal für Archiv und Transport. OST ist eine Offline-Kopie des Serverpostfachs zur Synchronisation.
In Outlook über Datei > Öffnen und Exportieren > Importieren/Exportieren > In Datei exportieren > CSV.
Ja, durch Abstürze oder Übergröße. Microsoft bietet scanpst.exe an, um solche Fehler zu beheben.
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