Eine Proxy-E-Mail-Adresse ist eine zwischengeschaltete Adresse, die eingehende Nachrichten an ein festgelegtes primĂ€res E-Mail-Konto weiterleitet. Dieses System erlaubt es Nutzern, mehrere Aliase zu erstellen, die alle in einem Posteingang landen. Dies schĂŒtzt die PrivatsphĂ€re, da die echte Adresse gegenĂŒber dem Absender verborgen bleibt.
Sie sind essenzielle Werkzeuge fĂŒr den Datenschutz. Wenn Sie Ihre echte Adresse ĂŒberall angeben, verlieren Sie die Kontrolle. Datenlecks oder der Verkauf von Listen fĂŒhren oft zu Spam-Fluten. Mit Proxys können Nutzer den Kontakt einfach abbrechen, indem sie den spezifischen Alias deaktivieren. FĂŒr Marketer ist dies wichtig, da es die Metriken beeinflussen kann. Abonnenten, die Proxys nutzen, sind oft datenschutzbewusster und können den Zugang jederzeit kappen. Marketer mĂŒssen daher echten Mehrwert bieten, um diese Nutzer langfristig zu binden. Zudem helfen Proxys Nutzern zu erkennen, welcher Dienst ihre Daten eventuell weitergegeben hat.
Proxy-Adressen fungieren als Weiterleitungs-Agenten. Wenn jemand an Ihre Proxy-Adresse schreibt, wird die Nachricht sofort an Ihr Hauptkonto umgeleitet, ohne dass der Absender Ihre echte Adresse erfĂ€hrt. Dies geschieht nahtlos und erhĂ€lt alle AnhĂ€nge und Formatierungen. Nutzer verwenden dafĂŒr Dienste wie Apple ("E-Mail Adresse verbergen"), Firefox Relay oder SimpleLogin. Diese generieren einzigartige Adressen, die oft zufĂ€llig sind. Fortgeschrittene Dienste erlauben auch das Antworten ĂŒber den Proxy ("Reply Masking"), sodass die AnonymitĂ€t gewahrt bleibt.
Nein. Wegwerf-Adressen verfallen nach kurzer Zeit. Proxys sind dauerhafte Aliase, die an Ihren echten Posteingang weiterleiten.
Ja, viele moderne Dienste unterstĂŒtzen das. Der EmpfĂ€nger sieht dann nur die Proxy-Adresse als Absender.
Technisch sind sie zustellbar. Sie erhöhen aber das Risiko, dass Nutzer den Empfang mit einem Klick dauerhaft unterbinden.
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