Eine Empfänger-E-Mail ist die Adresse einer Person oder Einheit, die eine Nachricht erhält. Sie erscheint in den Feldern "An" (To), "CC" (Carbon Copy) oder "BCC" (Blind Carbon Copy). Im E-Mail-Marketing sind Empfänger die Abonnenten oder Kontakte, die Kampagnen und Newsletter erhalten. Ein sauberes Empfängermanagement ist essenziell für die Zustellbarkeit und rechtliche Konformität.
Die Qualität der Liste beeinflusst jeden Aspekt der Performance. Der Versand an ungültige Adressen führt zu Bounces, die die Absenderreputation schädigen. Provider wie Gmail strafen Absender ab, deren Bounce-Rate über 2 % liegt. Zudem verursachen inaktive Abonnenten Kosten bei den meisten Plattformen. Rechtlich ist der korrekte Umgang mit Empfängerdaten durch die DSGVO vorgeschrieben. Dies erfordert explizite Einwilligungen und einfache Abmeldemöglichkeiten. Ein Missmanagement kann hohe Bußgelder und Reputationsschäden zur Folge haben.
Beim Senden teilt die Empfängeradresse dem Server mit, wohin die Nachricht geliefert werden soll. Das "An"-Feld enthält die Hauptzielgruppe. "CC" umfasst sekundäre Empfänger zur Information, während "BCC" verhindert, dass andere Empfänger die Adressen der hier gelisteten Personen sehen. Marketing-Plattformen verwalten diese Adressen in Datenbanken, zusammen mit Präferenzen und Engagement-Historien. Moderne Systeme übernehmen zudem das Bounce-Handling: Sie aktualisieren den Status eines Empfängers automatisch, wenn eine Zustellung fehlschlägt. Adressen werden meist bei der Anmeldung oder beim Import validiert, um Syntaxfehler oder ungültige Postfächer auszuschließen.
Bei CC sind die Adressen für alle sichtbar. Bei BCC bleiben die Empfänger für andere Teilnehmer der Konversation anonym.
Mindestens einmal pro Quartal, da etwa 22 % der Adressen pro Jahr durch Jobwechsel oder Kontenlöschung ungültig werden.
Es entsteht ein Hard Bounce. Eine hohe Anzahl davon führt dazu, dass Provider Ihre Mails blockieren oder in den Spam filtern.
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