Triggered emails sind automatisierte Nachrichten, die als Reaktion auf spezifische Nutzeraktionen oder Ereignisse gesendet werden. Im Gegensatz zu geplanten Kampagnen werden sie in Echtzeit verschickt, wenn eine Bedingung erfüllt ist, wie z. B. eine Anmeldung oder ein Kauf.
Sie übertreffen Standard-Kampagnen in fast jeder Metrik. Öffnungsraten von 40–50 % sind keine Seltenheit, verglichen mit 15–20 % bei Newslettern. Das liegt daran, dass sie den Nutzer in einem Moment höchster Relevanz erreichen. Der Einfluss auf den Umsatz ist massiv: Warenkorb-Abbruch-Mails holen oft 5–15 % der verloren geglaubten Sales zurück. Zudem stärken sie die Kundenbindung, da sie zeigen, dass die Marke auf individuelle Bedürfnisse reagiert. Einmal eingerichtet, arbeiten sie rund um die Uhr ohne manuelles Zutun.
Sie basieren auf vordefinierten Regeln. Wenn ein Nutzer eine Aktion ausführt (z. B. Klick auf einen Link), wird dieses Event erfasst und an das E-Mail-System gemeldet. Das System prüft das Event gegen die Trigger-Einstellungen und versendet automatisch die passende Mail. Die Infrastruktur nutzt Tracking über Cookies, Pixel oder APIs. Die Plattform hält eine Warteschlange vor und personalisiert die Vorlage mit den Nutzerdaten. Das Timing ist dabei entscheidend: Viele Systeme erlauben Verzögerungen, etwa eine Warenkorb-Erinnerung 1 Stunde nach dem Abbruch oder eine Bewertungsanfrage 7 Tage nach dem Kauf.
Trigger-Mails sind eine Untergruppe. Während alle Trigger-Mails automatisiert sind, sind nicht alle automatisierten Mails (z.B. ein geplanter Newsletter) ereignisgesteuert.
Meist sind Sequenzen von 2–3 Mails am effektivsten. Bei Warenkörben oft nach 1, 24 und 72 Stunden.
Ein System mit Automatisierungs-Funktion (wie Klaviyo oder Mailchimp) und korrektes Event-Tracking auf Ihrer Website.
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