E-Mail-Retargeting ist eine Marketingstrategie, die E-Mails nutzt, um Website-Besucher, frühere Kunden oder Abonnenten erneut anzusprechen, die Interesse gezeigt, aber nicht konvertiert haben. Durch die Kombination von Website-Tracking-Daten mit E-Mail-Marketing können Unternehmen personalisierte Nachrichten basierend auf spezifischem Browsing-Verhalten, abgebrochenen Aktionen oder früheren Interaktionen senden.
E-Mail-Retargeting konvertiert warme Leads, die Ihre Marke bereits kennen. Diese Nutzer haben Interesse gezeigt, indem sie Ihre Website besucht oder mit Ihren Inhalten interagiert haben. Studien zeigen, dass Retargeting-E-Mails 3-5 mal höhere Konversionsraten im Vergleich zu Standard-Werbe-E-Mails erzielen. Da Sie Personen erreichen, die bereits Absicht gezeigt haben, sind die Akquisitionskosten deutlich niedriger. E-Mail-Retargeting ergänzt auch Display-Retargeting, indem es Nutzer in ihrem Posteingang erreicht, wo die Aufmerksamkeit konzentrierter ist als auf geschäftigen Webseiten.
E-Mail-Retargeting funktioniert, indem das Nutzerverhalten auf Ihrer Website mittels Cookies oder Pixel-Tracking verfolgt und diese Daten dann mit E-Mail-Adressen in Ihrer Datenbank abgeglichen werden. Wenn ein bekannter Nutzer bestimmte Seiten besucht, Produkte ansieht oder eine Aktion abbricht, wird eine automatische E-Mail mit für sein Verhalten relevanten Inhalten ausgelöst. Dies erfordert die Integration Ihrer E-Mail-Plattform mit der Website-Analyse und die Sicherstellung, dass Sie die entsprechende Zustimmung für Marketing-E-Mails haben. Das System identifiziert Nutzer, segmentiert sie basierend auf ihren Aktionen und liefert zeitnahe, personalisierte Nachrichten, die darauf ausgelegt sind, sie zurückzubringen.
E-Mail-Retargeting und Remarketing werden oft synonym verwendet. Remarketing bezieht sich jedoch typischerweise auf Display-Anzeigen, die früheren Besuchern im Web gezeigt werden, während E-Mail-Retargeting speziell E-Mails nutzt, um diese Nutzer erneut anzusprechen. Beide Strategien zielen auf Nutzer basierend auf vergangenem Verhalten ab, verwenden aber unterschiedliche Kanäle.
Das Timing hängt von der Aktion ab. Bei Warenkorbabbruch funktioniert das Senden innerhalb von 1-3 Stunden typischerweise am besten. Bei Browse-Abbruch sind 24 Stunden üblich. Bei Preisseiten-Besuchern sollten Sie 1-2 Tage warten, um nicht aufdringlich zu wirken. Testen Sie das Timing immer mit Ihrer spezifischen Zielgruppe.
E-Mail-Retargeting ist unter der DSGVO legal, wenn Sie die entsprechende Zustimmung haben. Sie benötigen eine ausdrückliche Genehmigung für Marketing-E-Mails und müssen in Ihrer Datenschutzerklärung klar erläutern, wie Sie Tracking-Daten verwenden. Nutzer müssen sich leicht abmelden können. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenerfassungs- und E-Mail-Praktiken den regionalen Datenschutzgesetzen entsprechen.
Wichtige Kennzahlen sind Öffnungsrate, Klickrate, Konversionsrate und Umsatz pro E-Mail. Vergleichen Sie diese mit Ihren Standard-E-Mail-Kampagnen. Verfolgen Sie auch die Wiederherstellungsrate für bestimmte Aktionen wie Warenkorbabbruch. Überwachen Sie die Abmelderaten, um sicherzustellen, dass Ihre Frequenz keine Ermüdung verursacht.
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