Eine Reaktivierungs-E-Mail ist eine gezielte Nachricht an Abonnenten, die über einen längeren Zeitraum nicht mehr mit Ihren E-Mails interagiert haben. Diese Kampagnen (auch Win-Back-Kampagnen genannt) zielen darauf ab, das Interesse inaktiver Kontakte durch attraktive Angebote oder personalisierte Inhalte neu zu wecken.
Die Gewinnung neuer Kunden ist 5- bis 25-mal teurer als das Halten bestehender. Da E-Mail-Listen natürlich schrumpfen (ca. 22,5 % pro Jahr), helfen diese Kampagnen, einen Teil des Publikums zurückzugewinnen. Zudem schaden inaktive Abonnenten der Zustellbarkeit. Provider wie Gmail werten geringes Engagement als Zeichen für unerwünschte Inhalte. Werden zu viele inaktive Adressen bespielt, landen Ihre Mails bei der gesamten Liste eher im Spam. Eine erfolgreiche Reaktivierung verbessert also die Reputation und die Metriken.
Zuerst werden Abonnenten identifiziert, die z.B. seit 30, 60 oder 90 Tagen keine Mail mehr geöffnet oder geklickt haben. Für dieses Segment wird eine spezielle Kampagne erstellt. Oft umfasst die Sequenz mehrere Schritte: Die erste Mail erinnert an den Wert der Inhalte, weitere Mails bieten exklusive Rabatte oder fragen direkt nach den Interessen. Am Ende steht oft eine „Sunset-Sequenz“, die ankündigt, dass der Nutzer aus der Liste entfernt wird, wenn er nicht reagiert. Dies dient der Listenhygiene.
Meist nach 60–90 Tagen Inaktivität. Im E-Commerce oft schon nach 30 Tagen, im B2B-Bereich manchmal erst nach 120 Tagen.
Typischerweise werden 5–15 % der Inaktiven zurückgewonnen. Bei starken Anreizen können es über 20 % sein.
Ja. Sie weiter zu bespielen schadet Ihrer Zustellbarkeit und verfälscht Ihre Statistiken. Konzentrieren Sie sich auf Nutzer, die wirklich lesen wollen.
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